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Was ist der Sinn des Lebens?

Sonntag, Juli 26th, 2009

Das ist wirklich eine gute Frage: Was ist der Sinn des Lebens?

Natürlich kann man die Frage absurd beantworten und Douglas Adams Roman Per Anhalter durch die Galaxis zitieren und den Sinn des Lebens mit “42″ taxieren. Das ist in dem Science-Fiction-Roman das Ergebnis, dass ein Supercomputer in Millionen von Jahren für den Sinn des Lebens erechnet hat. Die Antwort ist lustig und befreiend, läßt die eigentliche Frage nach dem Sinn des Lebens aber unbeantwortet.

Aber es ist gut, sich die Frage nach dem Sinn des Lebens ganz offen zu stellen.

Denn diese Frage offenbart einen geistlichen Hunger.

Wir leben in einem Land in dem nur wenige Menschen körperlichen Hunger erfahren. Aber gleichzeitig leben wir in einem Land großer geistlicher Armut. Wir versuchen uns über die Erfüllung unserer materiellen Wünsche zu sättigen und bleiben trotzdem hungrig.

Diesen geistlichen Hunger kann nur einer stillen: Jesus Christus.

Jesus Christus sagt: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
(zu finden in der Bibel im Johannes-Evangelium, Kapitel 6, Vers 35)

Die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens finden sie durch Jesus Christus. Dazu müssen Sie nicht in eine Kirche und christliche Gemeinschaft eintreten, sondern Jesus Christus persönlich kennen lernen.

Wie das funktioniert können sie hier nachlesen: Jesus kennen lernen

Wenn Sie Jesus Christus persönlich kennen gelernt haben, werden sie die Antwort auf den Sinn ihres Lebens gefunden haben und ihr geistlicher Hunger wird gestillt.

Zu Fragen nach dem Lebenssinn ist auch diese Seite empfehlenswert: Lebenssinn

Warum lässt Gott das zu?

Mittwoch, Juli 15th, 2009

Eine Frage die sich sicher jeder schon mal gestellt hat: Warum läßt Gott das zu?

Und fast alle wichtigen Fragen werden in der Bibel auch schon gestellt. Auch diese Frage.

In voller Länge kann man die gleich folgende Geschichte nachlesen, wenn man im Alten Testament das 1. Buch Mose (Genesis) aufschlägt und dort die Kapitel 37 bis 46 durchliest.

Kurz zusammengefasst.

Kanaan/Israel: Da ist der Lieblingssohn Josef der von seinen elf Brüdern um die Liebe des Vaters beneidet wird. Josef erzählt den Brüdern zwei Träume in dem sich zuerst die Brüder und dann sogar die Brüder und sein Vater und seine Mutter vor ihm verneigen. Da schmieden die Brüder einen Plan. Sie wollen Josef umbringen, doch der älteste Bruder schreitet ein und so verkaufen sie Josef als Sklaven nach Ägypten. Sein Kleid tränken sie mit dem Blut eines Ziegebockes und lassen ihren Vater in dem Glauben, Josef wäre von einem wilden Tier getötet worden.

Aber Gott ist “mit” Josef und so wird er zunächst als Verwalter über das Haus seines ersten Herrn gestellt. Er versündigt sich nicht mit einem Verhältnis zu dem ihn die Frau seines Herrn verführen will und landet schließlich im Gefängnis. Dort deutet er mit Hilfe Gottes die Träume von zwei Mithäftlingen. Ein Mithäftling - der Mundschenk des Pharao - wird wie von Josef vorhergesagt freigelassen und als der Pharao, der König von Ägypten, auch an einem Traum verzweifelt, erinnert sich der Mundschenk an Josef und Josef wird aus dem Gefängnis geholt um den Traum zu deuten.

Auch hier vertraut Josef auf Gottes Hilfe und deutet den Traum, der von einer bevorstehenden Hungersnot spricht. Der Pharao erkennt seine Weisheit und das Gott mit ihm ist und setzt ihn als zweiten Mann des Staates ein, damit er Vorbereitungen für die Hungersnot treffen soll.

Als dann die Hungersnot über Ägypten und die umliegenden Länder hereinbricht, sind auch die Brüder und der Vater Josefs betroffen. Auch in Kanaan gibt es kein Brot mehr zu essen. Aber dort hört man davon, dass es in Ägypten noch Vorräte gibt und so sendet Josefs Vater (Jakob, auch Israel genannt) zehn seiner Söhne nach Ägypten um dort Getreide zu kaufen. Den Jüngsten läßt der Vater nicht gehen, weil er Angst hat ihn wie Josef zu verlieren.

Als die Brüder in Ägypten vorsprechen stehen sie vor ihrem Bruder ohne ihn zu erkennen. Der erkennt sie, stellt sich aber fremd und läßt sie unter einem Vorwand ins Gefängnis sperren. Dann verlangt er, dass einer seiner Brüder bei ihm gefangen bleibt und die anderen Brüder zurück nach Kanaan reisen und den jüngsten Bruder holen, um ihre Herkunft zu beweisen.

Die Brüder fühlen sich an die Schuld erinnert, die sie auf sich geladen haben, als sie ihren verängstigten, flehenden Bruder Josef als Sklaven an die Ägypter verkauften.

Josef schickt zehn der Brüder mit Korn beladenen Eseln nach Kanaan zurück, läßt das Geld für das Getreide aber oben in die Getreidesäcke zurücklegen. Bereits auf dem Weg nach Hause entdecken die Brüder das Geld und sind alle erschrocken. Und dann fällt der Satz:

Warum hat Gott uns das angetan?
Sie hätten auch fragen können:
Warum lässt Gott das zu?

Und eigentlich ist diese Frage eine Verdrehung der Tatsachen. Die Brüder hinterfragen Gott, obwohl sie ihr eigenes Leben und ihren Umgang mit ihrem Bruder hinterfragen müssten. Sie fühlen sich unrecht behandelt und wissen doch eigentlich, was für ein großes Unrecht sie selbst begangen haben.

Das Schöne an der Geschichte ist aber, das Gottes Gedanken höher sind, als menschliche Gedanken.

Gott hat Großes mit seinem Volk Israel vor. Und diese zwölf Brüder sind die Stammväter des Volkes Israel und der zwölf Stämme Israels. Sie haben sich schwer an ihrem Bruder versündigt, aber Gott ist ihnen gnädig und führt ihre Wege so, dass sie Ihre Schuld erkennen und bereuen können.

Wenn wir die Klage “Warum lässt Gott das zu?” aussprechen, sollten wir unser Leben prüfen und werden vielleicht erkennen, dass es Gnade Gottes ist, wenn wir einen schweren Weg geführt werden, der uns an unsere Schuld und Versäumnisse erinnert. So können wir bereuen und umkehren und Gott um Vergebung bitten.

Wie wunderbar Gottes Wege sind, erkennt man wenn man die gesamte Geschichte kennt. Bereits dem Großvater Jakobs (Abraham) hat Gott ein großes Volk als seine Nachkommen vorausgesagt. Und auch, dass dieses Volk in ein fremdes Land (Ägypten) gehen muss und dort unterdrückt wird und dem dortigen Volk dienen muss. Josef und die Brüder erfüllen ungewollt diesen Plan Gottes. Auch die von Gott geschenkten Träume Josefs , dass sich die Brüder und seine Eltern vor ihm verneigen gehen in Erfüllung.

Ganz am Ende steht der Satz: Sie (die Brüder Josefs) gedachten es böse mit mir (Josef) zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen.

Gott ereicht seine Ziele auf unbegreifliche Weise. Selbst wenn wir gegen seine Pläne arbeiten, hält ihn das nicht davon ab. Wieviel schöner ist es nicht gegen Gott zu arbeiten, sondern ihm und seinen Weisungen zu folgen.

Bestseller “Die Hütte” von William Paul Young

Samstag, Juli 11th, 2009

Kürzlich in Deutschland erschienen: Das Buch Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott von William Paul Young. In den USA ist es ein Bestseller der bereits über 6 Mio. mal verkauft wurde. Und das nicht durch die Werbe-Maschinerie eines großen Verlages, sondern durch einen kleinen, unbekannten, eigens dafür gegründeten Verlag. Zunächst wurden Bücher an Freunde verkauft. Die Freunde kauften Bücher um sie weiter zu verschenken. Und plötzlich war das Buch in aller Munde.

Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott - William Paul Young

Das Buch beschäftigt sich mit der Frage, wie Gott unbegreifliches Leid zulassen kann. Ein kleines Mädchen ist spurlos während eines Familienausfluges verschwunden. Alles deutet darauf hin, dass ein Serientäter das Kind entführt hat. Der Täter hat bereits mehrere Kinder entführt, aber nie wurde eins der Kinder oder deren sterbliche Überreste gefunden.

Wo war Gott? Wie kann Gott so etwas zulassen? So ein unschuldiges Kind!

Eine Spur führt in eine abgelegene Hütte mitten in einem Naturschutzgebiet. Dort wird die Kleidung des Mädchens und ein großer Blutfleck gefunden. Es gibt keine Hoffnung mehr. Doch der Leichnam des Kindes wird nicht gefunden.

Es vergehen Monate. Über die Familie des Mädchens liegt ein schwerer Trauerschleier und Verzweiflung. Mack der Vater, der zur Zeit des spurlosen Verschwindens des Mädchens allein auf die Kinder der Familie aufpaßt ist in tiefe Depressionen verfallen.

Dann erhält er eine Einladung. Er soll am Wochenende zu der Hütte fahren. Die Einladung stammt von Gott. Mack ist verunsichert. War es vielleicht doch der Täter der die Einladung geschickt hat? Er muss der Sache auf den Grund gehen und macht sich auf den Weg zu der Hütte.

Das was folgt, muss man einfach selber gelesen haben.

Theologisch muss man an vielen Stellen vielleicht ein kleines oder sogar großes Fragezeichen machen. Aber es lohnt sich, die Sicht von William Paul Young auf die Frage nach dem Leid mitzuerleben.

Das “Christliche Medienmagazin PRO” schreibt zu dem Buch:
“Diese Buch verändert. Es nimmt dem Zweifler die Zweifel, dem Traurigen die Trauer, es gibt dem Hoffnungslosen neue Hoffnung.”

Auf der Spiegel-Bestseller-Liste ist das Buch Die Hütte mittlerweile auf Platz 5 gehüpft.

Hier kann man das Buch online bestellen:
Klick: William Paul Young - Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott

Hier gibt es eine Leseprobe:
Klick: Leseprobe: Die Hütte - William Paul Young

Youtube-Interview mit dem Autor William Paul Young: