Archive for the ‘Tips’ Category

Leckerer laktosefreier Käse

Sonntag, Februar 5th, 2012

Endlich habe ich einen wirklich leckeren laktosefreien Käse gefunden der auch wirklich mal schmeckt - und zwar richtig schön würzig: Müritzer Käse von Milarm (laktosefrei + glutenfrei).

Müritzer Käse - Laktosefreier Käse

Laktosefrei (milchzuckerfrei) bedeutet hier ein Laktosegehalt von unter 0,1 Prozent je 100g.

Obwohl ich sehr empfindlich mit Bauchschmerzen auf kleine Mengen Milchzucker reagieren, kann ich den Müritzer Käse beschwerdefrei genießen.

Da der Gouda Käse von MinusL mir immer ein wenig pfad schmeckt, hab ich schon lange nach einem leckeren laktosefreien Käse gesucht.

Zwischendurch fand ich den Grünländer Käse (auch laktosefrei) schon sehr lecker. Der schmeckt auch richtig gut nach Käse. Der Müritzer ist aber so richtig schön würzig. Und das ist genau nach meinem Geschmack.

Obwohl ich ihn jetzt schon seit Wochen zum Frühstück esse, freue ich mich jeden Tag erneut auf eine Scheibe Müritzer auf Schwarzbrot. Wenn ich die Wahl zwischen mehreren laktosefreien Käsesorten habe, fällt meine Wahl im Moment eindeutig auf den Müritzer. Hhmmmmm. Einfach lecker!

Test Laktoseintoleranz / Selbsttest Milchzucker-Unverträglichkeit

Samstag, August 8th, 2009

Wer nach dem Genuß von Milch oder Milchprodukten häufig unter Bauchweh, krampfhaften Bauchschmerzen, Bauchgrimmen, Blähungen, Durchfall leidet zählt vielleicht zu den ca. 10 Prozent der Bevölkerung mit Laktose-Intoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit).

Einen kurzen Selbsttest auf Milchzuckerunverträglichkeit findet man hier:
Selbst-Test auf Laktoseintoleranz / Milchzuckerunverträglichkeit

Folgt man dem Link muss man einen kurzen Fragebogen ausfüllen und erhält eine Einschätzung, ob ein Milchzuckerunverträglichkeit (Lactoseintoleranz) vorliegt.

Erhält man hier einen Anhaltspunkt auf Milchzuckerunverträglichkeit lohnt sich ein Besuch beim Arzt. Dieser kann durch einen einfachen Milchzuckerbelastungstest oder durch einen Atemtest herausfinden, ob die Diagnose Laktoseintoleranz gestellt werden kann.

Bei einem Milchzuckerbelastungstest trinkt man auf nüchternen Magen eine Tasse Tee mit ca. 50g Laktose (1 bis 2 Gramm Milchzucker pro Kilogramm Körpergewicht). Der Blutzucker wird vor und nach dem Genuss des milchzuckerhaltigen Getränks gemessen. Wird vom Körper zu wenig des Enzyms Laktase produziert kann der Milchzucker nicht gespalten werden und gelangt nicht ins Blut. Der Blutzuckerspiegel steigt sehr gering oder sogar gar nicht an. Der aus Galaktose und Glukose zusammengesetzte Milchzucker (also ein Doppelzucker) wird ungespalten vom Körper nicht aufgenommen und landet unverdaut im Dickdarm. Dort stürzen sich Darmbakterien auf diesen für sie Nahrhaften Zucker. Als Folge kommt es zu charakteristisch riechenden Blähungen und Darmwinden, Bauchdrücken, Bauchkrämpfen, Übelkeit, Erbrechen und häufig auch zu spontanen Durchfällen.

Bei mir ist im Test der Blutzuckerspiegel zwar leicht angestiegen, aber als Nebenwirkung zum Test hatte ich nach kurzer Zeit mit Durchfall, Bauchkrämpfen und später Blähungen zu kämpfen. Für mich war damit zumindest klar, dass ich an einer Milchzuckerunverträglichkeit leide.

Bei dem Atemtest wird der Wasserstoffgehalt (H2) in der Ausatmungsluft gemessen. Kann Milchzucker nicht gespalten und aufgenommen werden, wird er durch Darmbakterien im Dickdarm abgebaut und es entsteht vermehrt Wasserstoff (H2). Je stärker die Unverträglichkeit, desto stärker die H2-Ausatmung.

Gute Wiener Würstchen ohne Laktose

Samstag, August 1st, 2009

Laktosefreie Wiener Würstchen im Test

Auf www.n-tv.de gab es einen Bericht über einen Test der Stiftung Warentest zu guten Wiener Würstchen: Dabei erreichten gerade einmal acht von 20 Wiener Würstchen Produkten das Gesamturteil “gut”.

Leider wird heute in vielen Wurstwaren Milchzucker (Laktose) verarbeitet, was bei Menschen mit Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) zu Bauchschmerzen, Völlegefühl, Durchfall, Blähungen, Bauchkrämpfe führen kann. Ich frage mich immer wieder, was Milchzucker (Laktose) in Würstchen zu suchen hat. Meines Erachtens sollten in Fleischprodukte keine Milchprodukten verarbeitet werden. Gerade der hinzugefügte pure Milchzucker wirkt für laktoseintolerante Menschen viel stärker als eine kleine Menge normaler Milchprodukte. 100 ml Milch enthalten ungefähr 5 Gramm Milchzucker. Enhält ein Würstchen 10 Gramm Milchzucker nimmt man mit einem Würstchen die Menge Milchzucker eines ganzen Glases Kuhmilch auf. Wenn man zwei oder drei Würstchen ißt, kann man sich die Wirkung vorstellen - zumindest wenn man Laktoseintolerant ist.

Das schöne am Test der Stiftung Warentest ist, dass die Würstchen von Böklunder und Halberstädter am besten abgeschnitten haben. Beim Blick auf die Zutatenliste von Böklunder Wiener Würstchen habe ich nur Zucker und keinen Milchzucker (Laktose), Süßmolkenpulver, Milchpulver gefunden. Also können laktoseintolerante Würstchenliebhaber (hoffentlich) bedenkenlos zu Bölunder Wienern greifen und essen ein laktosefreis Würstchen mit Bestnoten. Guten Appetit.

Leider hatte ich eben den Namen des zweiten Herstellers (Halberstädter) im Supermarkt vergessen und habe noch nicht nachgeschaut, ob die Würstchen auch laktosefrei sind.

Ich freue mich insbesondere, dass ein Hersteller der gezielt auf “artfremde” Zusatzstoffe verzichtet, scheinbar auch sonst ein Auge auf die Gesamtqualität hat und mit seinen Wiener Würstchen zu den besten Produkten zählt. Wie ich schon einmal berichtet habe, sieht es z. B. bei Meica’s Laktose-Würstchen anders aus. Alle Wurstprodukte bei Meica enthalten Milchzucker als Zutat. Für Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit heißt es daher “Hände weg” von Meica’s Würstchen. Ich verstehe Meica’s Strategie wirklich nicht. Knapp 10 Prozent der Bundesbürger vertragen keinen Milchzucker. Und wer seine Freunde einlädt hat mit hoher Wahrscheinlichkeit auch einen laktosintoleranten Gast dabei. Und schon müsste ich als Gastgeber eigentlich auf Meica-Produkte verzichten um meinen Gästen Bauchschmerzen, Durchfall und Blähungen zu ersparen. Ich hoffe, die Verantwortlichen bei Meica denken einmal darüber nach.

Einkaufsliste bei Laktose-Intoleranz

Dienstag, Mai 12th, 2009

Eine ganz tolle Sache ist das Buch “Richtig einkaufen bei Laktose-Intoleranz” von Karin Hofele. In dem Buch werden Lebensmittel bezüglich Laktosegehalt bewertet. Das Buch ist übersichtlich und so klein, dass es beim Einkaufen in die Tasche passt - leider nicht in die Hemdtasche.

Unterteilt in die Kategorien Milch, Milchprodukte, Käse, Milchersatzprodukte, Fleisch, Wurst, Fisch, Fischprodukte, Fette und Öle, Eier Getreide, Flocken, Mehl, Brot, Brötchen, Müsli, Teigwaren, Süßigkeiten, Riegel, Eis, Desserts, Kuchen, Fertig-Teige, Süßungsmittel, Kochzutaten, Backzutaten, Suppen, Saucen, Dips und Dressings, Fertigprodukte, Halbfertigprodukte, alkoholische Getränke, alkoholfreie Getränke, uvm. werden übersichtlich nach Herstellern Informationen zur Eignung bei Laktoseunverträglichkeit gemacht.

Sehr praktische Tips um einen Überblick über laktosefreie und laktosehaltige Lebensmittel zu erhalten und eine Hilfestellung beim Einkaufen zu erhalten.

Daneben enthält das Buch auch Informationen über die Diagnose Laktose-Intoleranz, Laktasemangel, Milchzuckerunverträglichkeit, Ernährungstips, Kalziumversorgung bei Laktoseunverträglichkeit, Laktose in Fertignahrungsmitteln. Wie geht man unterwegs, am Arbeitsplatz, bei Einladungen mit der Laktoseunverträglichkeit um. Für Einsteiger gibt es Küchentips zum selbst kochen.

Das Buch gibt es bei Amazon: Richtig einkaufen bei Laktose-Intoleranz

Milchzucker im Grillfleisch und in der Bratwurst

Montag, April 27th, 2009

Die Grillsaison hat begonnen. In den Wohnsiedelungen riecht verführerisch nach Bratwürstchen, Barbecue, mariniertem Grillfleisch,  Bruzzler, Torfstecher ™, Bratmaxe ™, BBQ, Nackensteaks, Holzfällersteaks, Schweinerückensteaks, etc.

Auf den Genuß der Grillwürstchen und des fertig marinierten Grillgutes folgt bei Laktoseintoleranz  Bauchschmerzen, Übelkeit, Blähungen, Durchfall. Woher kommt das?

Viele Hersteller von Grillwürstchen und fertig mariniertem Grillfleisch setzen den Lebensmittel zur Süßung Milchzucker (Laktose) zu. Für Menschen ohne Milchzuckerunverträglichkeit sogar eine gute Verdauungshilfe. Für Menschen mit Laktoseintoleranz endet es mit den typischen Symptomen: Bauchdruck, Völlegefühl, Bauchkrämpfen, Blähungen, Darmwinden, Übelkeit, Erbrechen und spontanen Durchfällen.

Das Gute vorneweg: Nicht alle Hersteller haben Milchzucker (Laktose) für alle Grillprodukte auf der Zutatenliste. Bei fertig abgepacktem Grillgut heißt es Augen auf beim Einkauf und den prüfenden Blick auf die Zutatenliste: steht dort Milchpulver, Süßmolkenpulver oder gar Milchzucker oder Laktose auf der Zutatenliste heißt es “Finger weg!”.

Sowohl in der Marinade von fertig mariniertem Grillfleisch und in Grillwürstchen ist Laktose (Milchzucker) enthalten. Zum Glück gibt es auch Hersteller, die den Milchzucker aus den Fertigprodukten weglassen.

Mariniertes Grillfleisch vom Metzger oder von der Fleischtheke ist besonders frisch und lecker, allerdings muss man sich hier auf die Auskunft des Personals verlassen, da bei nicht fertig abgepackter Ware keine Zutatenliste aufgedruckt ist.

Eine Stichprobe beim Marktkauf und beim “real” in Bielefeld haben folgendes Ergebnis:

Die Bratwurst/Grillwurst war bei den meisten Herstellern ohne direkte Angabe von Milchzucker/Laktose. Allerdings waren häufig Gewürze, Aromen, Gewürzextrakt genannt.

Grillwürstchen mit Laktose in der Zutatenliste waren: Meica Torfstecher ™ (Milchzucker), Meica Bratmaxe ™ (Milchzucker), Lammerschmidt Rostbratwürste (Lactose), Zimbo Gourme mit Bacon & Cheese (Schmelzkäse) etc.

Beim den verschiedenen Varianten des Bruzzler vom Wiesenhof war die Angabe “kann Spuren von Milch enthalten”. Normalerweise ist das für die meisten Menschen mit Laktoseintoleranz noch verkraftbar, da hier nur die selben Maschinen für Produkte mit Milch verwendet werden und daher “Spuren” enthalten sein können. Da bei der Laktoseintoleranz ja keine Allergie vorliegt, sondern schon messbarer Milchzucker enthalten sein muss um zu Nebenwirkungen zu kommen, ist es der Hinweise meist unproblematisch.

Beim fertig marinierten Grillfleisch muss man genau hinschauen. Überall wo schon im Produktname Kräuterbutter enthält ist meist Milch, Magermilchpulver und/oder Butter enthalten.

Beispiele: Der Meistermetzger: Schweinerückensteaks in Kräuterbutter (Magermilchpulver), Landfleisch: Rückensteak in Kräuterbutter (Magermilchpulver, Butter), Knoblauch Nackensteak (Milchzucker), Nackenkotlett Texas (Aroma mit Milchzucker), Bernhard Matthews: Hänchensteaks (15% Jogurt), Putensteaks (15% Jogurt), etc.

Grob geschätzt sind in ca. 40% der verschiedenen Grillwürstchensorte Milchzucker (Laktose) enthalten. Bei mariniertem Grillfleisch sind es ca. 50%. Bei einigen Herstellern wird bei keinem Grillprodukt Milchzucker (Laktose) zugesetzt. Bei anderen Herstellern ist in fast jedem Produkt Milchzucker hinzugefügt.

Bei Grillwürstchen empfehle ich einen Hersteller bei dem nur “Gewürze” in der Zutatenliste enthalten sind zu wählen und dann mal drei, vier Würstchen auf nüchternen Magen essen und gucken “ob etwas passiert”. Wenns gut geht, kann man - zumindest bis zur nächsten Rezeptänderung des Herstellers - diese Würstchen dann immer kaufen.

Problematisch bleibt es, wenn man zum Grillen eingeladen ist. Kennt man den Gastgeber gut, kann man vielleicht im Vorfeld auf die eigenen Laktoseintoleranz hinweisen und dann den Hinweis geben, dass in Grillwürstchen und mariniertem Grillfleisch häufig Milchzucker (Laktose) beigefügt wird. Dann kann der Gastgeber beim Einkauf den Verkäufer an der Fleischtheke entsprechend fragen bzw. bei fertig abgepacktem Grillfleisch und Grillwürstchen die Zutatenliste beachten.

Andernfalls kann man sonst nur prophylaktisch Laktasekapseln einnehmen. Bei mir helfen die Kapseln leider kaum. Die Dosierung ist schwer abzuschätzen. Leider sind die Kapseln zu teuer, um bei jeder Gelegenheit hohe Dosen Laktase einzunehmen.

Sonst bleibt nur übrig selber einzuladen. Dann weiß man auch, was auf den Tisch … ähhh … Grill kommt.

Ich wünsche kulinarisches Grillvergnügen ohne Milchzucker - alles laktosefrei!

Laktosefreie Schokolade - Milchzuckerfreie Vollmilchschokolade

Samstag, April 18th, 2009

Bevor mir meine Laktoseintoleranz bewußt war, habe ich liebend gerne Vollmilchschokolade gegessen. Natürlich nicht nur reine Vollmilchschokolade, sondern auch all die schönen Variaten wie Nußschokolade mit ganzen Nüssen, weiße Schokolade, Nougat-Schokolade. Die auf den Genuß folgenden Beschwerden hatte ich nie der Schokolade zugeordnet.

Seit dem ich weiß, dass ich Milchzucker in jeder Form meiden muss und ich mich laktosefrei ernähren muss, vermisse ich Vollmilchschokolade am meisten. Wie kann dieser Verlust wett gemacht werden? Welchen Ersatz gibt es für Vollmilchschokolade?

Laktosefreie Schokolade

Es gibt tatsächlich laktosefreie Schokolade zu kaufen. Zum Beispiel hier. Ich habe verschiedene Sorten bestellt. “Vollmilch”-Schokolade und auch weiße Schokolade. Diese milchfreie Schokolade (dairy free) schmeckte leider etwas sandig und nicht so lecker wie eine “normale Vollmilch-Schokolade” und ist dabei sehr viel teurer.

Süßer milchzuckerfreier Brotaufstrich

Wer Schokolade in Form von Nuss-Nougat-Creme (Nutella, Nusspli, etc.) vermisst, kann auch auf ein wunderbares, süßes, laktosefreies/milchzuckerfreies Naturprodukt zurückgreifen: Honig. Bei der Honigfee gibt es ein große Auswahl Honigsorten. Unter den vielen verschiedenen Sorten Honig, wie z. B. Lavendelhonig, Kaffeeblütenhonig, Eichenwaldhonig, Thymianhonig ist für viel Abwechslung an süßem Brotaufstrich auf dem Frühstückstisch gesorgt.

Dunkle zartbitter Schokolade

Viele dunkle Zartbitter-Schokoladen enthalten wenig oder keinen Milchzucker. Meist ist der einzige Zusatzstoff Butterreinfett. Butterreinfett enthält im idealen Fall keinen Milchzucker. Von Ritter-Sport gibt es eine dunkle Schokolade mit ganzen Nüssen. Die ist mein Favorit, kommt aber bei weitem nicht an die Vollmilch-Schokolade mit ganzen Nüssen heran. Viele laktoseintolerante Milchzuckerunverträgliche haben sich ganz an Zartbitter-Schokolade gewöhnt und vermissen keine Vollmilchschokolade. Bei mir ist das leider nicht so. Ich hätte sooooo gerne eine leckere Vollmilchschokolade in der gewohnten Ritter-Sport- oder Milka-Qualität.

Mein bester laktosfreier Vollmilchschokoladen-Ersatz

Für mich gibt es keinen besseren Ersatz für Vollmilchschokolade als Schokoladen-Pudding. Entweder man macht ihn selbst mit spezieller milchzuckerfreier Milch (gibt es im gutsortierten Supermarkt) und einem laktosefreien Schokoladenpudding-Pulver z. B. von Dr. Oetker “Bio Pudding Schokolade” (das “normale” Dr. Oetker Puddingpulver ENTHÄLT Laktose!). Oder man kauft fertigen Schokoladenpudding z. B. von MinusL. Das ist bisher der beste laktosefreier Ersatz den ich für Vollmilch-Schokolade gefunden habe.

Wer noch etwas weiß, bitte hier reinschreiben. Danke!

Laktosefreier Käse und laktosearme Käsesorten

Mittwoch, April 15th, 2009

Hier eine Liste von laktosefreien und laktosearmen Käsesorten:

Fast laktosefreier Käse (weniger als 0,1 Gramm Laktose pro 100 Gramm):
Appenzeller Käse, Bergkäse, Brie, Butterkäse, Camembert, Cheddar, Edamer Käse, Emmentaler, Gouda, Limburger, Parmesan, Raclette, Romadur, Tilsiter, Winzerkäse.

Laktosearmer Käse (weniger als 1 Gramm Laktose pro 100 Gramm):
Mozzarella, Ricotta, Schafskäse.

Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich auch bei den laktosearmen und sogar bei den fast laktosefreien Käsesorten immer wieder Probleme hatte. Ich vertrage wirklich fast überhaupt keinen Milchzucker. Probieren geht daher über studieren.

Zur Abschreckung hier noch eine Liste von laktosereichen Käsesorten die laktoseintolerante Käseliebhaber NICHT essen sollten:
Frischkäse, Frischkäsezubereitung, Hüttenkäse, Schichtkäse, Schmelzkäse.

Kanne Brottrunk: Die Verdauung ins Gleichgewicht bringen

Dienstag, April 14th, 2009

Irgendwie passiert es ja doch immer wieder. Man nimmt als Laktoseintoleranter zufällig Milchzucker zu sich. Die Folge ist im häufig, dass das ganze Verdauungssystem etwas durcheinander gebracht ist. Mir hilft in solchen Fällen Kanne Brottrunk. Es ist nicht so, dass man den Trunk zu sich nimmt und alles ist kurzfristig wieder in Ordnung. Vielmehr fördert eine regelmäßige Einnahme die Verdauung wunderbar.

Einfach in ein 0,2 Liter Glas 1/3 Brottrunk, 1/3 Mineralwasser und 1/3 Apfelsaft mischen und es kommt ein erfrischendes Getränk dabei heraus. Bloß nicht pur trinken! Das habe ich anfangs versucht und es schmeckt einfach scheußlich-sauer. Ich musste mir beim Trinken die Nase zuhalten, um es überhaupt herunter zu bekommen.

Gerade wenn zu viel Milchzucker unverdaut in den Dickdarm gelangt (das Hauptproblem der Laktoseintoleranz) und sich verschiedene Bakterien darauf stürzen, gewinnen komischerweise meist die falschen Bakterien die Oberhand. Der Brottrunk enthält Lactobacillus reuteri Bakterienkulturen welche die Darmflora positiv beeinflussen.

Der Brottrunk hilft also nicht bei Verdauung von Milchzucker. Nach wie vor muss man sich laktosefrei ernähren. Er hilft aber, eine gestörte Verdauung etwas “zu ordnen”.

Informationen gibt es hier:
-> Wikipedia
-> Hersteller: Kanne Brottrunk GmbH & Co. KG, Selm-Bork

Kaufen kann man den Kanne Brottrunk im gut sortierten Supermarkt (nicht Discounter). Hier in der Region NRW z. B. beim Marktkauf, dort wo Tomaten-, Gemüse-, Karrottensäfte zu finden sind.

Wer das mal probiert hat (jeden Tag ein- oder zweimal 1/3 Glas) kann ja hier mal nach zwei Wochen seine Erfahrungen mitteilen. Vielen Dank!

Milchzucker Kartoffelchips?

Montag, April 13th, 2009

Als laktoseintolerante Naschkatze ist man Einschränkungen gewohnt. Natürlich ist es nichts mit leckerer Vollmilchschokolade. Auch alles wo Vollmilchschokolade enthalten ist, muss man sich leider abgewöhnen.

Na, da kann man doch einfach auf Salzgebäck ausweichen? Denkste!

Eine ganze Zeit habe ich mir am Automaten im Büro immer Funny-Frisch Ringli’s gezogen. Die Folge waren diffuse Beschwerden, weil ich die aus dem Genuß resultierenden Bauchschmerzen nie dem Paprika-Salzgebäck zugeordnet hatte. Was hat Salzgebäck denn auch mit Milch zu tun?

Ein Blick auf die Inhaltsstoffe auf der Verpackung hat meinen Denkfehler aufgedeckt. Auch in die Funny-Frisch Ringli’s wird Laktose beigefügt. Ich Frage mich, warum der Hersteller hier nicht einfachen Zucker verwenden kann? :(

Auf der Flash-Webseite von Funny-Frisch gibt es immerhin eine Tabelle mit “Inhaltsstoffen für Allergiker und Vegetarier” in der für alle Funny-Frisch Produkte die “allergene” Zusatzstoffe aufgelistet sind. Ringli’s sind auch dort als “nicht laktosefrei” gelistet.

Was kann der Laktoseintolerante von Funny-Frisch alles essen? Ungarische, orientalische, peperoni, Chakalaka, El Gaucho, gesalzene Kartoffelchips. Geht!
Die “Chipsfrisch leicht”-Sorten beinhalten allerdings Milchzucker. Also Vorsicht.

Naturell Riffels sind laktosefrei, Chilli & Paprika Riffels sind nicht laktosefrei. Wer soll sich so etwas merken können?

Und so geht es bunt gemischt weiter. Leider kann ich keinen Link auf die Liste setzen, weil diese nur über Flash erreichbar ist.

Also: Augen auf bei Kartoffelchips-Einkauf! Wenn in den Inhaltsstoffen Vollmilchpulver, Süßmolkenpulver, Molkenpulver, Laktose, Milchzucker draufsteht: Finger weg!

Ich verstehe zwar, dass die Hersteller den “bösen raffinierten Fabrikzucker” meiden und den eigentlich gesunden Milchzucker verwenden. Allerdings sollte meiner nach Meinung Milchzucker nur in Produkten verwendet werden, die auch mit Milch assoziiert werden können. Solange man die Packung hat, kann man die Zutatenliste durchgehen. Ist man bei Freunden eingeladen, muss man den Gastgeber unangenehmerweise fragen.

Neben Funny-Frisch gibt es auch eine ganze Reihe weiterer Kartoffelchips-Anbieter, die auch Milchzucker in ihre Produkte mischen. Ich habe hier Funny-Frisch gewählt, weil mir die Chips von Funny-Frisch auch am Besten schmecken.

Salami-Intoleranz

Samstag, April 11th, 2009

Vorsicht bei Wurst und Aufschnitt! Leider wird in verschiedenen Wurstsorten fleißig Milchzucker (Laktose) untergemischt. So hab ich kürzlich mangels Alternativen bei einem Brunch zu einer leckeren Salami gegriffen. Ein Fehler, wie sich kurz darauf herausstellte. Ein Blick auf die Zutatenliste brachte es dann ans Licht.

Allerdings ist nicht jede Salami mit Milchzucker gesüßt. Man muss nur die Inhaltsstoffe genau prüfen.

Überall wo Milchzucker, Laktose, Vollmilchpulver, Süßmolkenpulver, Molkepulver, etc. erwähnt werden, wird es schmerzhaft. Schwierig wird es beim Metzger. Dort kann man nur nachfragen und auf eine korrekte Auskunft hoffen.