Archive for the ‘Gedanken’ Category

Weltraumaufzug von Babylon

Mittwoch, November 18th, 2009

Die amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA arbeitet an einem Weltraumaufzug (Space-Lift).

Das erinnert ein wenig an den in der Bibel erwähnten Turmbau zu Babel. Auch heute möchten die Menschen wieder hoch hinaus.

Manfred Siebald singt auf seiner neuen CD mit dem Lied Wieder mal Gott gespielt (neue Manfred Siebald CD - aber sicher) ein paar passende Verse.

Es ist schon sehr interessant. Den Turmbau zu Babel hat der lebendige Gott gestoppt, indem er die Menschen zerstreute und jeder plötzlich in einer anderen Sprache gesprochen hat.

Heute leben wir in einer Zeit in der die Weltsprache Englisch die gesamte Wissenschaft erneut vereint und die Entwicklungen schneller als jemals zuvor vorantreibt.

Wie Manfred Siebald singt schauen wir mit der Gentechnik tiefer als jemals zuvor in die Karten des Schöpfers hinein. Wir wollen unser Leben verlängern und haben Angst vor dem Tod. Auf der anderen Seite haben viele Menschen kein Problem damit einen großen Teil der gezeugten Kinder direkt in die Mülltonne zu werfen.

Wir dürfen gespannt sein, wie der Gott der Bibel unser Vorhaben ihm gleich zu sein heute stoppen wird.

neue Manfred Siebald CD \

Was ist der Sinn des Lebens?

Sonntag, Juli 26th, 2009

Das ist wirklich eine gute Frage: Was ist der Sinn des Lebens?

Natürlich kann man die Frage absurd beantworten und Douglas Adams Roman Per Anhalter durch die Galaxis zitieren und den Sinn des Lebens mit “42″ taxieren. Das ist in dem Science-Fiction-Roman das Ergebnis, dass ein Supercomputer in Millionen von Jahren für den Sinn des Lebens erechnet hat. Die Antwort ist lustig und befreiend, läßt die eigentliche Frage nach dem Sinn des Lebens aber unbeantwortet.

Aber es ist gut, sich die Frage nach dem Sinn des Lebens ganz offen zu stellen.

Denn diese Frage offenbart einen geistlichen Hunger.

Wir leben in einem Land in dem nur wenige Menschen körperlichen Hunger erfahren. Aber gleichzeitig leben wir in einem Land großer geistlicher Armut. Wir versuchen uns über die Erfüllung unserer materiellen Wünsche zu sättigen und bleiben trotzdem hungrig.

Diesen geistlichen Hunger kann nur einer stillen: Jesus Christus.

Jesus Christus sagt: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
(zu finden in der Bibel im Johannes-Evangelium, Kapitel 6, Vers 35)

Die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens finden sie durch Jesus Christus. Dazu müssen Sie nicht in eine Kirche und christliche Gemeinschaft eintreten, sondern Jesus Christus persönlich kennen lernen.

Wie das funktioniert können sie hier nachlesen: Jesus kennen lernen

Wenn Sie Jesus Christus persönlich kennen gelernt haben, werden sie die Antwort auf den Sinn ihres Lebens gefunden haben und ihr geistlicher Hunger wird gestillt.

Zu Fragen nach dem Lebenssinn ist auch diese Seite empfehlenswert: Lebenssinn

Warum lässt Gott das zu?

Mittwoch, Juli 15th, 2009

Eine Frage die sich sicher jeder schon mal gestellt hat: Warum läßt Gott das zu?

Und fast alle wichtigen Fragen werden in der Bibel auch schon gestellt. Auch diese Frage.

In voller Länge kann man die gleich folgende Geschichte nachlesen, wenn man im Alten Testament das 1. Buch Mose (Genesis) aufschlägt und dort die Kapitel 37 bis 46 durchliest.

Kurz zusammengefasst.

Kanaan/Israel: Da ist der Lieblingssohn Josef der von seinen elf Brüdern um die Liebe des Vaters beneidet wird. Josef erzählt den Brüdern zwei Träume in dem sich zuerst die Brüder und dann sogar die Brüder und sein Vater und seine Mutter vor ihm verneigen. Da schmieden die Brüder einen Plan. Sie wollen Josef umbringen, doch der älteste Bruder schreitet ein und so verkaufen sie Josef als Sklaven nach Ägypten. Sein Kleid tränken sie mit dem Blut eines Ziegebockes und lassen ihren Vater in dem Glauben, Josef wäre von einem wilden Tier getötet worden.

Aber Gott ist “mit” Josef und so wird er zunächst als Verwalter über das Haus seines ersten Herrn gestellt. Er versündigt sich nicht mit einem Verhältnis zu dem ihn die Frau seines Herrn verführen will und landet schließlich im Gefängnis. Dort deutet er mit Hilfe Gottes die Träume von zwei Mithäftlingen. Ein Mithäftling - der Mundschenk des Pharao - wird wie von Josef vorhergesagt freigelassen und als der Pharao, der König von Ägypten, auch an einem Traum verzweifelt, erinnert sich der Mundschenk an Josef und Josef wird aus dem Gefängnis geholt um den Traum zu deuten.

Auch hier vertraut Josef auf Gottes Hilfe und deutet den Traum, der von einer bevorstehenden Hungersnot spricht. Der Pharao erkennt seine Weisheit und das Gott mit ihm ist und setzt ihn als zweiten Mann des Staates ein, damit er Vorbereitungen für die Hungersnot treffen soll.

Als dann die Hungersnot über Ägypten und die umliegenden Länder hereinbricht, sind auch die Brüder und der Vater Josefs betroffen. Auch in Kanaan gibt es kein Brot mehr zu essen. Aber dort hört man davon, dass es in Ägypten noch Vorräte gibt und so sendet Josefs Vater (Jakob, auch Israel genannt) zehn seiner Söhne nach Ägypten um dort Getreide zu kaufen. Den Jüngsten läßt der Vater nicht gehen, weil er Angst hat ihn wie Josef zu verlieren.

Als die Brüder in Ägypten vorsprechen stehen sie vor ihrem Bruder ohne ihn zu erkennen. Der erkennt sie, stellt sich aber fremd und läßt sie unter einem Vorwand ins Gefängnis sperren. Dann verlangt er, dass einer seiner Brüder bei ihm gefangen bleibt und die anderen Brüder zurück nach Kanaan reisen und den jüngsten Bruder holen, um ihre Herkunft zu beweisen.

Die Brüder fühlen sich an die Schuld erinnert, die sie auf sich geladen haben, als sie ihren verängstigten, flehenden Bruder Josef als Sklaven an die Ägypter verkauften.

Josef schickt zehn der Brüder mit Korn beladenen Eseln nach Kanaan zurück, läßt das Geld für das Getreide aber oben in die Getreidesäcke zurücklegen. Bereits auf dem Weg nach Hause entdecken die Brüder das Geld und sind alle erschrocken. Und dann fällt der Satz:

Warum hat Gott uns das angetan?
Sie hätten auch fragen können:
Warum lässt Gott das zu?

Und eigentlich ist diese Frage eine Verdrehung der Tatsachen. Die Brüder hinterfragen Gott, obwohl sie ihr eigenes Leben und ihren Umgang mit ihrem Bruder hinterfragen müssten. Sie fühlen sich unrecht behandelt und wissen doch eigentlich, was für ein großes Unrecht sie selbst begangen haben.

Das Schöne an der Geschichte ist aber, das Gottes Gedanken höher sind, als menschliche Gedanken.

Gott hat Großes mit seinem Volk Israel vor. Und diese zwölf Brüder sind die Stammväter des Volkes Israel und der zwölf Stämme Israels. Sie haben sich schwer an ihrem Bruder versündigt, aber Gott ist ihnen gnädig und führt ihre Wege so, dass sie Ihre Schuld erkennen und bereuen können.

Wenn wir die Klage “Warum lässt Gott das zu?” aussprechen, sollten wir unser Leben prüfen und werden vielleicht erkennen, dass es Gnade Gottes ist, wenn wir einen schweren Weg geführt werden, der uns an unsere Schuld und Versäumnisse erinnert. So können wir bereuen und umkehren und Gott um Vergebung bitten.

Wie wunderbar Gottes Wege sind, erkennt man wenn man die gesamte Geschichte kennt. Bereits dem Großvater Jakobs (Abraham) hat Gott ein großes Volk als seine Nachkommen vorausgesagt. Und auch, dass dieses Volk in ein fremdes Land (Ägypten) gehen muss und dort unterdrückt wird und dem dortigen Volk dienen muss. Josef und die Brüder erfüllen ungewollt diesen Plan Gottes. Auch die von Gott geschenkten Träume Josefs , dass sich die Brüder und seine Eltern vor ihm verneigen gehen in Erfüllung.

Ganz am Ende steht der Satz: Sie (die Brüder Josefs) gedachten es böse mit mir (Josef) zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen.

Gott ereicht seine Ziele auf unbegreifliche Weise. Selbst wenn wir gegen seine Pläne arbeiten, hält ihn das nicht davon ab. Wieviel schöner ist es nicht gegen Gott zu arbeiten, sondern ihm und seinen Weisungen zu folgen.

Woher kommt Weisheit? Woher bekommt man Kompetenz?

Mittwoch, Juli 8th, 2009

Diese Frage hat sich schon manch einer gestellt und sie bewegt viele Menschen.

Woher kommen Weisheit und Kompetenz?

Hin und wieder trifft man Menschen die ein gutes Händchen für irgendwelche Dinge haben und denen diese Dinge einfach gelingen.

Woher kommt das Gelingen?

Heute saß ich in der Bibelstunde und habe eine interessante Antwort dazu bekommen. Während der Sommerferien gehen wir durch die ganz alten Geschichten aus der Bibel die im Alten Testament stehen (1. Mose 39 + 1. Mose 41).

Thema war Josef, der Sohn Jakobs (auch Israel genannt), der der Urvater aller Israeliten/Juden ist.
Von seinen Brüdern wurde er als Sklave nach Ägypten verkauft. Dort wurde er an den Kämmerer (Finanz- und Leibwachenchef) des Pharao verkauft.

Der Kämmerer merkte schnell, dass Josef ein gutes Händchen hatte und ihm alles glückte, weil Gott der HERR “mit Josef” war, denn Josef war ein gottesfürchtiger Mann. Daher setzte ihn der Kämmerer über sein Haus und Josef hatte alles unter seinen Händen.

Dummerweise fand die Frau den gutaussehenden Josef so anziehend, dass sie ihn bedrängte das er sich zu ihr ins Bett legte. Aber Josef hat hier nicht seinen Vorteil gesucht, sondern blieb treu und Gott gehorsam und floh aus dem Haus. Vor Schreck ließ er ein Kleidungsstück im Haus liegen und die verschmähte Frau drehte den Spieß um und beschuldigte Josef, dass er sie bedrängt hätte.

Darauf wurde Josef ins Gefängnis gesteckt.

Und auch hier war Gott der HERR mit Josef, so dass der Amtmann über das Gefängnis ihm alle Gefangenen unter seine Hand gab. Und der HERR gab Josef dazu Glück und Gelingen. Das ist meines Wissens die erste Stelle in der die Bibel von “Glück” spricht.

Im Gefängnis schenkt im Gott die Weisheit zwei Träume zu deuten und wird später vor den Pharao Ägyptens geführt, um auch ihm zwei Träume zu deuten. Das lohnt sich nachzulesen (1. Mose 41).

Als Folge setzt der Pharao Josef als zweiten Mann des Landes nach ihm ein, weil er erkennt, dass kein anderer Mann im Land so weise und verständig wie Josef ist um das Land durch die kommenden schwierigen Zeiten zu führen.

Dabei ist mir aufgefallen, dass Josef wirklich sehr treu, gehorsam und geduldig war. Ich hätte Gott an seiner Stelle vielleicht den Rücken gekehrt. Er wurde von seinen Brüdern verraten und verkauft und trotz korrektem Verhalten ist er im Gefängnis gelandet. In der Situation hätte er verzweifeln und aufgeben müssen. Aber er blieb Gott gehorsam und treu und hat dort wo er war so vernünftig gehandelt, dass Gott ihm das Gelingen und die Weisheit geschenkt hat und alle Menschen erkennen konnten, dass Gott der HERR Josef dieses Gelingen und diese Weisheit geschenkt hat.

Solche Menschen die Gott treu nachfolgen, ihm gehorsam und geduldig sind, selbst wenn sie ganz schwere Zeiten durchmachen brauchen wir in unseren christlichen Gemeinden, in der Kirche, in Verantwortung in unserem Land und in unserer Regierung.

Dann müssten wir auch nicht bange sein, wenn sieben Jahre Hungersnot und Inflation auf uns zukommen würden.

Woher kommt eigentlich der Weihnachtsmann

Dienstag, Juni 16th, 2009

In diesem Artikel geht es nicht um Laktoseintoleranz und er soll auch keine genaue historische Herkunft des Weihnachtsmannes geben, sondern soll eine gewagte These zum Thema “Woher kommt eigentlich der Weihnachtsmann” widergeben.

Vereinfacht: Bei Weihnachten geht es eigentlich um die Geburt von Jesus Christus. Jesus Christus ist für Christen der Sohn Gottes. Mit all dem, was meist milde belächelt wird: Von einer Jungfrau geboren im Stall von Bethlehem.

Fragt man heute Kinder, Jugendliche und gar Erwachsene, ist ihnen häufig der Ursprung des Weihnachtsfestes gar nicht mehr bewußt. Noch schlimmer wird es bei der Frage nach Karfreitag oder Ostern. Was ist denn da genau passiert?

Aber jedes Kind kennt natürlich den Weihnachtsmann und den Osterhasen.

Das ist doch recht merkwürdig. Wer hat denn ein Interesse daran, vom eigentlichen Sinn des Weihnachts- und Osterfestes abzulenken??

Und genau dazu folgt jetzt meine gewagte These:
Der Weihnachtsmann kommt vom Teufel! Und er Osterhase gleich mit dazu.

Wenn Jesus Christus, der Sohn Gottes wirklich auf dieser Welt geboren wurde und dann am Karfreitag für die Sünden und Schuld aller Menschen gestorben und am Ostersonntag den Tod besiegt und von den Toten auferstanden ist, wer hätte dann das meiste Interesse daran diese Tatsache zu verschleiern?

Natürlich sein größter Widersacher der Satan. Und der Teufel hat ganze Arbeit geleistet. Die Leute sind heute so ahnungslos und desinteressiert, dass man es kaum glauben mag.

Bitte lassen SIE sich nicht verdummen. Beschäftigen Sie sich mit Jesus Christus dem wahrhaftigen Sohn des lebendigen Gottes. Ein paar gute Impulse zu Jesus Christus gibt es wenn Sie auf den Link klicken.

McDonald’s und Laktoseintoleranz

Sonntag, Mai 24th, 2009

Nach den Gemeindetage vom Siloah Missionswerk in Salzkotten am 23. Mai 2009 ging es für mich nach langer Zeit mal wieder zum MacDonalds. Eine sehr kompetente Bedienung hat die Bestellung aufgenommen. War es gar der Chef? Bedienung mit Schlips im McDonald’s! Vorbildlich.

Ich habe die Gelegenheit genutzt und auf meine Milchzuckerunverträglichkeit hingewiesen und nachgefragt, welche MacDonalds Menüs ich essen kann. Darauf hat Herr MacDonalds einen Bogen mit Nährwerten, GDAs und Hauptallergenen aus dem Prospektständer im Eingangsbereich geholt. Wir sind dann die Liste gemeinsam durchgegangen. In der letzten Spalte waren die Hauptallergene aller Burger, Salate, Desserts, Saucen, Dressings anhand von Nummern aufgelistet. Für Milch (einschließlich Lactose) war die “7″ aufgeführt.

Das Ergebnis: bis auf Pommes Frites, McRib® und Hamburger war in allen Hauptgerichten Milch und damit auch Laktose enthalten. Vielleicht auch manchmal auch in Mengen die für viele Laktoseintolerante noch verträglich sind, aber wer weiß das schon.

Folgende Hauptgerichte fallen bei Milchzuckerunverträglichkeit bei McDonald’s also leider weg: Big Mac®, Cheeseburger, Chicken McNuggets®, Chicken Wrap, McChicken® fallen bei Lactoseintoleranz als geeigneter Schnellimbiß leider aus.

Ich bin dann gestern beim einem McRib® geblieben, aber obwohl der sehr sehr lecker ist, bereiten mir die vielen Zwiebeln und die Barbecue Sauce leider auch Probleme.

Falls ich noch einmal in die Verlegenheit kommen sollte Fastfood bei MacDonalds zu essen, werde ich glaube ich eine große Pommes, einen Garten-Salat mit Balsamico Dressing essen und eine Cola trinken.  Ich hoffe damit bin ich auf der sicheren Seite.

Es ist schade, dass es leider sehr wenig Auswahl gibt, wenn man Milchzucker nicht verträgt. Aber das ist letztlich in fast jedem Restaurant so. Nur das man in einem guten Restaurant auf die Milchzuckerunverträglichkeit hinweisen kann und hoffen kann, dass die Küche ein Gericht ohne Milchprodukte zubereiten kann. Meist ist dies ein Trugschluss, weil dann vielleicht Milch weggelassen wird, aber trotz Hinweis nicht verstanden wird, dass Milchzucker auch in Butter, Sahne, Schmand, Quark, Käse, Schafskäse und unter Umständen verwendeten Fertigmischungen enthalten ist.

McDonald’s bin ich für die Tabelle mit einer Auflistung der Hauptallergene sehr dankbar. Zumindest weiß ich, dass ich nur wenige Gerichte bei McDonald’s essen kann, die aber dann mit Genuß.

Vom Gemeindetag des Missionswerkes Siloh war ich sehr begeistert. Dort habe ich einen Vortrag von F. Jägle zum Thema “Gemeindewachstum durch Buße und Bekehrung” gehört. Die Kirchen versuchen häufig die Gottesdienste mit viel Brimborium zu füllen. Natürlich kann man mit einem tollen Unterhaltungsprogramm Menschen in die Kirchen locken. Aber sie bleiben nur, solange es unterhaltsam bleibt. Das kann aber nicht das Ziel sein. Es geht darum Menschen zu zeigen, dass sie verloren gehen und dass Sünde sie von Gott trennt. Erst dann kann ein Mensch erkennen, dass er Buße tun und umkehren muß. Ein Mensch der Vergebung durch Jesus Christus erfahren hat, muss dann nicht mit einem flotten Unterhaltungsprogramm in der Kirche gehalten werden, sondern wird ein treuer Diener seines Herrn Jesus Christus.

Wann erhört Gott Gebet?

Sonntag, Mai 17th, 2009

Der Wochenspruch zum Sonntag Rogate (Betet!) lautet “Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.” Das ist ja schon einmal eine tolle Zusage, die wir hier in der Bibel im Psalm 66, Vers 20 nachlesen können.

Es lohnt sich den Psalm einmal vollständig zu lesen. Ist es eine allgemein gültige Aussage, dass Gott Gebete nicht verwirft? Nein, bereits der Psalm betont in Vers 18: “Wenn ich Unrechtes vorgehabt hätte in meinem Herzen, so hätte der Herr nicht gehört”.

Gott erhört also das Gebet des Gerechten. Umkehrschluss wäre: Wenn wir Unrecht im Herzen tragen und in Gedanken, Worten und Werken von Gottes Willen abweichen, hört Gott Gebet nicht.

Neutestamentlich dürfen wir durch Jesus Christus Gott als “Vater im Himmel” anbeten. Und natürlich hört Gott das Gebet seiner gehorsamen Gotteskinder gerne. Neben dem Gebet der treuen Gotteskinder liebt Gott aber auch das Gebet des bußfertigen Sünders, also desjenigen, der erkannt hat, dass er Gott Unrecht tut und dies ändern möchte und Gott um Verzeihung bitten möchte. So lesen wir in Lukas 18, Vers 9 bis 14 von einem Zöllner der in dem Tempel Gottes in Jerusalem geht und der aus Furcht auf Abstand bleibt und seine Augen demütig zu Boden senkt, an seine Brust schlägt und betet: “Gott, sei mir Sünder gnädig!”. Jesus sagt von ihm, dass dieser gerechtfertigt den Tempel verlassen hat.

Von Ernie Klassen, einem Gründer der Bibelschule Brake in Lemgo gibt es einen schönen Spruch:

Wenn wir horchen, spricht Gott.
Wenn wir gehorchen, handelt Gott.

Aus einer Umkehr zu Gott folgt hoffentlich Gehorsam.

Und im Jakobus-Brief in Kapitel 5 Vers 16b lesen wir: “Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.”

Freundlichkeit anziehen

Mittwoch, April 29th, 2009

Heute war in der Bibellese Kolosser 3, 12-17 dran.  Den Text habe ich extra noch in meinem Losungsbuch dick angemarkert.

Es heißt dort: “So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld;” (Kolosser 3, 12)

Ich vermute die wenigsten die diesen Text jetzt vor ihrem Computer lesen sitzen nackt davor. Nein, wir tragen (hoffentlich) alle Kleidung und suchen uns unsere Kleidung sogar sehr sorgfältig aus. Je nach Anlaß geben wir uns unterschiedlich Mühe einen guten Eindruck zu hinterlassen. Bei mir persönlich scheint zwar ein Gen zu fehlen und meine Mühe ist nicht besonders groß, aber im allgemeinen versucht man durch Kleidung gut aufzufallen.

In dem Text fiel mir sofort die Auffordung des Apostel Paulus ins Auge. “So zieht nun …. herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut,  Geduld (an)”. Aha, hier steht nicht, dass man als Christ, also als Auserwählter Gottes automatisch den Heiligenschein angeknipst bekommt. Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut und Geduld muss man sich “anziehen”. Sie wird auch nicht von Gott ungefragt übergestülpt. Nein, wir sind selbst aufgefordert dies zu tun.

Genauso wie wir uns die Kleidung am morgen aussuchen und anziehen, dürfen wir auch diese Eigenschaften ganz bewußt annehmen und anziehen. Zum Glück steht noch das Adjektiv herzliches Erbarmen davor. Es geht also nicht um falsche Frömmigkeit die wir als Maske aufsetzen sollen, um den Mitmenschen scheinheilig etwas vorzuspielen. Nein, unser Erbarmen, unsere Freundlichkeit, unsere Demut, unsere Sanftmut und unsere Geduld soll von Herzen kommen.

All diejenigen - dazu zähle ich mich auch - die denken, warum hat mir Gott eigentlich nicht solch eine Geduld oder solch eine Sanftmut geschenkt, dürfen erkennen, diese Kleidungsstücke bekommen wir nicht einfach so, sondern wir müssen sie selbst aktiv auswählen und anziehen.

Und dann folgt noch Kolosser 3, 13: “und ertrage einer den anderen und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!”.

Toll finde ich, dass hier gar nicht die Schuldfrage gestellt wird. Der eine klagt vielleicht über den anderen zu Recht und trotzdem sagt der Apostel ertragt euch und vergebt euch. Wir brauchen also gar nicht erst herausfinden, ob der andere oder wir selbst falsch handeln, wir sind unserer Schwester und unserem Bruder schuldig ihnen grundlos zu vergeben, so wie es unser Herr Jesus Christus auch getan hat. Wie heißt es dazu so schön im Römerbrief Kapitel 5, Vers 8: “Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.” So ist Gott. Er hat bereits sein herzliches Erbarmen, seine Freundlichkeit, seine Demut und Sanftmut und Geduld angezogen.

Allmächtiger Gott, barmherziger Vater, ich armer, elender, sündiger Mensch bekenne dir alle meine Sünde und Missetat, die ich begangen in Gedanken, Worten und Werken, womit ich dich erzürnt und deine Strafe zeitlich und ewiglich verdient habe. Sie sind mir aber alle herzlich leid und reuen mich sehr, und ich bitte dich um deiner grundlosen Barmherzigkeit und um des unschuldigen, bitteren Leidens und Sterbens deines lieben Sohnes Jesus Christus willen, du wollest mir armem sündhaftem Menschen gnädig und barmherzig sein, mir alle meine Sünden vergeben und zu meiner Besserung deines Geistes Kraft verleihen. Amen.

Ostern: Ist Jesus wirklich auferstanden?

Montag, April 13th, 2009

Glaubt man der modernen Theologie ist Jesus am Ostermorgen gar nicht auferstanden. Bestenfalls lebte er in den Herzen der Jünger weiter. Sie wurden an so viele Erlebnisse mit ihm zurückerinnert, so dass er ihr Leben auch nach dem Tod verändert hat.

Klingt auf den ersten Blick plausibel.

Was sagt eigentlich die Bibel dazu? In vier Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas und Johannes) lesen wir ganz andere Berichte von der Auferstehung. Die Jünger hatten sich hinter verschlossenen Türen versteckt. All ihre Hoffnungen waren zerstört. Sie fürchteten sich. Da waren keine Gedanken an die schönen Erlebnisse in der Vergangenheit. Sie versteckten sich, weil sie mit der Verfolgung durch den Hohenpriester rechnen mussten. Ihr Leben war in Gefahr.

Und dann gingen drei Jüngerinnen zum Grab, um den Leichnam Jesu mit Ölen zu balsamieren. Nach der Kreuzigung wurde der Leichnam wegen eines Feiertages nur in das Grab gelegt und es gab keine Gelegenheit die Spuren seiner Hinrichtung zu beseitigen.

Als die Jüngerinnen an das Grab kommen, ist es leer und sie sind ganz verstört. Und junge Männer in glänzenden Kleidern (Engel) sagen ihnen, dass Jesus nicht mehr im Grab liegt, sondern auferstanden ist, so wie er es ihnen vorausgesagt hat. In der Nähe des Grabes spricht Jesus zu Maria von Magdala. Sie erkennt ihn zunächst nicht sondern hält ihn für den Gärtner, doch als er sie mit Namen anspricht, wendet sie sich ihm zu und erkennt ihn.

Die Frauen laufen zu den elf Jüngern und berichten ihnen von den Erlebnissen. Die Jünger halten den Bericht der Frauen für Geschwätz und wollen es nicht glauben. Petrus läuft zum Grab und findet nur noch die Tücher in die Jesus eingewickelt war. Petrus wundert sich. Auch hier kommt kein Weiterleben Jesu in den Herzen in Betracht. Die Jünger sind verstört von den Berichten und dem Erlebten.

Dann geht Jesus als zufällig Mitreisender mit zwei Jünger den Weg von Jerusalem nach Emmaus. Er legt ihnen die Schrift aus und er erklärt ihnen, warum Jesus leiden und sterben musste. Die beiden Jünger erkennen ihn erst, als sie gemeinsam zu Abend essen und er das Brot bricht. Auch hier erst durch eine persönliche Begegnung mit dem Auferstandenen können es die Emmaus-Jünger glauben. Sie laufen zurück um den anderen Jüngern davon zu berichten. Halten wir fest: Erst durch die persönliche Begegnung mit dem Auferstandenen können es die beiden Emmaus-Jünger fassen.

Darauf tritt der auferstandene Jesus mitten unter die Jünger in Jerusalem. Und sie erschrecken. Aber er sagt zu ihnen: Friede sei mit Euch. Erst durch die persönliche Begegnung können die Apostel die Auferstehung fassen.

Das zeigt noch einmal ganz besonders bei dem “ungläubigen” Jünger Thomas. Er ist nicht dabei, als Jesus den anderen Jüngern in Jerusalem erscheint. Die Jünger berichten dem Thomas, dass ihnen der auferstandene Jesus wahrhaftig begegnet ist. Doch Thomas antwortet: “Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich’s nicht glauben.” Acht Tage später tritt Jesus wieder unter sie. Diesmal ist Thomas mit dabei. Und Thomas ruft aus: “Mein Herr und mein Gott!”. Erst in der persönlichen Begegnung mit dem Auferstandenen erkennt Thomas, dass die Auferstehung wahr ist. Und er erkennt auch das Jesus Christus mehr also nur ein Mensch nämlich wahrer Gott ist.

Daraus können wir ableiten: Wir brauchen eine persönliche Begegnung mit auferstandenen Jesus Christus um die Wahrheit der Auferstehung fassen zu können.

Für die Jünger beginnt eine schwierige Zeit. Im Missionsbefehlt gibt ihnen Jesus die Aufgabe die frohe Botschaft von der Auferstehung weiterzusagen. Wer könnte schon so eine unglaubliche Botschaft weitersagen, wenn sie nicht wirklich wahr ist? Wer würde von einer Auferstehung weitererzählen, die so nicht stattgefunden hat und nicht bezeugt ist? Die Jünger nehmen den Missionsbefehl ernst und verkündigen die frohe Botschaft. Für sie wird es lebensgefährlich. Sie werden in der darauf folgenden Zeit verfolgt und zum Teil hingerichtet. Die Botschaft der Auferstehung war also gefährlich und tödlich. Niemand hätte die Gefahr auf sich genommen, wenn er hier nicht eine bezeugte Wahrheit zu vertreten hätte.

Jesus Christus, der Auferstandene, möchte auch heute jedem Menschen persönlich Begegnen. Heute findet die Begegnung über das Lesen in Gottes Wort (Bibel) und über die Predigt (Auslegung der Bibel) und das Gebet statt. Im Römerbrief (Bibel) im Kapitel 10, Vers 17 heißt es: So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.

So können wir auch heute bezeugen: Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden!