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Sühneopfer Jesu Christi umstritten?

Sonntag, April 12th, 2009

Es ist wieder Ostern. Leicht daran erkennbar, dass in der Kirche wieder einmal über den Sühnetod Jesu gestritten wird. Die Zeitschrift Idea berichtete.

Eigentlich braucht man nur an die Anfänge ansehen:

1. Korinther 15, 1-4
1 Ich erinnere euch aber, liebe Brüder, des Evangeliums, das ich euch verkündigt habe, welches ihr auch angenommen habt, in welchem ihr auch stehet,
2 durch welches ihr auch selig werdet: welchergestalt ich es euch verkündigt habe, so ihr’s behalten habt; es wäre denn, daß ihr umsonst geglaubt hättet.
3 Denn ich habe euch zuvörderst gegeben, was ich empfangen habe: daß Christus gestorben sei für unsre Sünden nach der Schrift,
4 und daß er begraben sei, und daß er auferstanden sei am dritten Tage nach der Schrift,
5 …

Hier erinnert der Apostel Paulus die junge Gemeinde in Korinth an die Grundlage die er ihnen zuerst weitergesagt hatte, nämlich das Christus für unsere Sünden gestorben ist. Andernfalls wären sie umsonst gläubig geworden und ihr Glaube wäre umsonst.

Ich frage mich, warum wir heute so viele leitende Kirchenmitglieder haben, die doch scheinbar umsonst gläubig geworden sind. Als Hirten (Pastoren) führen sie die ihnen anvertrauten Schafe (Gläubige) sogar noch in die Irre.

Und dieses Glaubensfundament wird im Alten Testament (nach der Schrift) genau so angekündigt:

Jesaja 43, 4-6
4 Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.
5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
6 Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeglicher sah auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.

Kreuzigung von Jesus Christus kein Justiz-Irrtum!

Freitag, April 10th, 2009

In diesem Jahr führte die fortlaufende Bibellese in der Osterzeit durch das Lukas-Evangelium.

Dabei ist mir dieses mal besonders aufgefallen, dass alle die an der Verurteilung Jesu beteiligt waren genau wissen, um wen es sich handelt. Hier sind nicht irgendwelche Nobody’s am Werk, sondern die Spitzenämter persönlich. Sowohl der Hohepriester als geistlicher Leiter, als auch Pilatus als politisch Verantwortlicher. Aber sogar die Knechte der Hohenpriester und die römischen Soldaten die daran beteiligt sind, sind im Bilde. Sie schlagen Jesus ins verhüllte Angesicht und verspotten ihn, dass er ihnen weissage, wer ihn geschlagen hat. Sie wissen von seinen Wundertaten, dass viele ihn einen Propheten und den lange erwarteten Messias nennen.

Und selbst unter dem Kreuz rufen die Oberen des Volkes und die Soldaten noch zu ihm: Bist du der Juden König, so hilf dir selber!

Kürzlich stand die Londoner Polizei am Pranger. Auf unerklärliche Weise kam ein Passant während des G20 Gipfels ums Leben. Ein Amateur-Video zeigte einen Polizisten, der den Passanten zu Boden schubste und Augenzeugen berichteten von Schlägen der Polizei auf den wehrlosen Mann.

Ein erschütternder Einzelfall. Ein Fehlverhalten der Polizisten vor Ort.

Was bei Jesus passierte ging darüber weit hinaus. Vergleichbar wäre es, wenn der Erzbischof von Canterbury und der Britische Premier-Minister die Hinrichtung herbeigeführt bzw. erlaubt hätte und dann die Polizisten dieses Verbrechen vor laufenden Kameras in stundenlangen Quälereien ausgeübt hätten.

Natürlich sind solche Vergleiche nicht wirklich geeignet, dass zu verstehen, was am Kreuz passiert ist.

Unfassbar ist, dass Jesus für die Soldaten betet: “Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.”

Zuletzt steht der Satz “Es ist vollbracht”. Die letzten Worte Jesu am Kreuz sprechen von der Erfüllung der Schrift. Was für die Feinde aussah wie eine Niederlage, ist am Ende der Sieg.